30. Folge: Das Estonia-Unglück

Shownotes

852 Tote - nur 137 Überlebende. Der Untergang der MS Estonia gehört zu den schwersten Schiffsunglücken der europäischen Nachkriegsgeschichte – und bis heute gibt der Fall Rätsel auf.

In dieser Folge rekonstruieren wir die dramatischen Ereignisse der Nacht vom 28. September 1994: Was geschah an Bord, als die Fähre in schwerer See plötzlich Schlagseite bekam? Warum sank sie innerhalb kürzester Zeit?

Wir beleuchten die gesicherten Erkenntnisse der Ermittlungen, die kontroversen Diskussionen um mögliche Militärtransporte und die Vorwürfe einer Vertuschung – und sprechen dabei über belegte Fakten, Zeugenaussagen und Spekulationen.

Instagramm: schattenundskandale

E-Mail: schattenundskandale@gmail.com

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00:00:09: Schatten und Skandale Ein True Crime-Skandal-Podcast mit Christina Merkel und Nikolas Pinkanell.

00:00:23: Verblüffende Geschichten, schockierende Verbrechen und skanderlöse Enthüllungen aus aller Welt.

00:00:30: Eine Herbstnacht, fourhundneinzig in der Ostsee.

00:00:33: Die Estonia fährt mit rund dreißig KmH durch das Wasser.

00:00:36: die Wellen sind bis zu vier Meter hoch und klatschen nur so gegen den Bug.

00:00:40: Es tobt ein Sturm Das Wetter wird immer schlechter Gegen ein Uhr nachts dann zwei besonders heftige, laute Schläge und die Estonia bekommt einen Loch.

00:00:48: Fünfzehntausend Tonnen Wasser fluten innerhalb von Sekunden das Fahrzeugdeck – und das Schiff geht unter!

00:00:54: Von den knapp eintausend Passagieren erleben nur rund onehundertvierzig den nächsten Tag und viele stellen sich immer noch die Frage wieso?

00:01:07: So vier Meter hohe Wellen, das ist schon sehr beeindruckend auf jeden Fall.

00:01:12: Und wie hast du gemeint?

00:01:13: Achthundert Menschen sterben.

00:01:15: Ja über acht Hundert Menschen.

00:01:18: Ist auf jeden fall krass!

00:01:21: Aber bevor wir jetzt in den heutigen Fall richtig einsteigen weißt Du was wir komplett vergessen haben Nico?

00:01:29: Wenn ich's wüsste hätte ich es nicht vergessen.

00:01:31: Nein

00:01:33: Alles Gute zum Einjährigen.

00:01:35: Stimmt Richtig.

00:01:38: Ein Jahr, ein Monat schon fast.

00:01:40: Ja genau ... schockierend auf jeden Fall!

00:01:44: Jetzt feiern wir nach, würde ich sagen, nachdem wir die Folge aufgenommen haben.

00:01:50: Vielen vielen Dank für alle, die uns bis hierhin begleitet haben.

00:01:54: Vielleicht ist das auch die erste Folge in dir reinhört?

00:01:58: Sehr schön, dass ihr alle da seid.

00:02:01: Auf ein weiteres Jahr, würd ich sagen und heute ist unsere dreißigste Folge.

00:02:05: Das stimmt, das hab' ich gewusst.

00:02:08: Ja, nee.

00:02:09: Krass, dass ein Jahr schon vergangen ist!

00:02:11: Ja oder?

00:02:13: Es kommt mir länger und gleichzeitig nicht so lang vor.

00:02:16: macht das Sinn.

00:02:17: Ich weiß es nicht wenn ich jetzt zurückdenke an unsere erste Folge.

00:02:21: Das kommt mir sehr lange hervor.

00:02:26: also wir wussten auch da schon so ein bisschen was wir tun.

00:02:28: aber klar kommen natürlich mit den Folgen kommt auch ein bisschen Erfahrung.

00:02:32: man weiß dann irgendwie ein bisschen besser was man tut.

00:02:35: deswegen kommt mir das schon lang vor aber auch irgendwie Gar nicht so lang.

00:02:41: Ich weiß nicht, ob das jetzt alles gemacht hat?

00:02:43: Ich checke es voll, was du meinst.

00:02:46: Wir haben jetzt ja Thema Schifffahrt und viele haben's vielleicht schon am Intro mitbekommen.

00:02:52: Es geht um den Untergang der Ostsee-Fähre Estonia.

00:02:56: Das gilt als das schwerste zivile Schiffsunglück in der europäischen Nachkriegsgeschichte.

00:03:02: Es gibt zwar auch eine offizielle Begründung so viel schon mal vorweg, aber ich habe es ja auch gesagt.

00:03:07: Viele fragen sich immer noch wieso also?

00:03:10: Es gibt Recherchen die zweifeln diese Begründe tatsächlich auch an.

00:03:13: deswegen ist der feier relativ mysteriös.

00:03:16: Ich bin sehr gespannt was du uns jetzt detailliert mitgebracht hast weil bei dem namen klingelt schon was Aber wie jedes mal wenn du mir einen fall erzählst sei es ein skandal Heute ist ja ein skandalfall oder auf den true crime Fall Denke ich mir wieder, ah ja.

00:03:34: Ich hatte einige Lücken und die werden jetzt geschlossen und darauf freue ich mich.

00:03:38: Sehr gut!

00:03:38: Ich hoffe das es einige Lücke gibt.

00:03:41: Ja wir werden sehen.

00:03:44: Wir befinden uns Ende September in der Hauptstadt Estlands Tallinn.

00:03:48: Die Estonia verlässt gegen Viertelnachsieben am Abend den Hafenen Richtung Stockholm.

00:03:52: Sie ist eine Personin- und Fahrzeugfähre Und da habe ich auch gleich mal das erste Bild mitgebracht damit man sich das so ein bisschen vorstellen kann.

00:04:00: Ihr seht, dass natürlich alles bei unserem Instagram-Kanal Schatten und Skandale.

00:04:04: Da laden wir die Bilder, die wir immer so in den Folgen dabei haben auch noch mal hoch!

00:04:09: Okay also wir sehen auf jeden Fall ein Modellschiff.

00:04:14: Alle, die jetzt ein echtes Bild des Schiffs erwartet haben?

00:04:20: So ist es nicht... Also für eine Fähre finde ich das Schiff schon sehr hübsch muss ich sagen.

00:04:26: Es ist weiß blau gestreift hat einige Rettungsboote, die in unserem heutigen Fall anscheinend nicht so viele Menschen gerettet haben.

00:04:37: Insgesamt sind es, glaube ich, acht, wenn ich das richtig sehe.

00:04:41: Es ist ein Originalgetreuer-Nachbau ...

00:04:43: Der sollte original sein

00:04:44: ja?

00:04:45: Ja!

00:04:46: Also man sieht auf jeden Fall dass da viele Menschen drauf passen weil für einen Fährschiff... Was hattest du gemeint?

00:04:52: Eintausend Passagiere?

00:04:53: Waren drauf, ja.

00:04:55: Komplett auch in Einzelheiten.

00:04:57: Ist ja auch schon relativ groß Ja.

00:05:01: Ich war bis jetzt nur auf sehr viel kleineren Fähren unterwegs, aber ja ist für eine Fähre hübsch würde ich sagen!

00:05:09: Ich habe tatsächlich auch gleich mal noch einen Bild zur Einordnung mitgebracht damit man sich mal so ein bisschen vorstellen kann wie groß diese Fähra eigentlich ist.

00:05:19: Okay das Bild finde ich sehr cool.

00:05:22: Man sieht zwei Fahrzeugumrandungen.

00:05:25: die Estonia ist hinten in dunkelblau und Vorne rechts in der Ecke ist weiß ein Flugzeug abgebildet, und zwar ein Airbus A-Treihundertachzig.

00:05:36: Ja da sind auch noch mehr Fahrzeuge ne?

00:05:38: Ach Gott!

00:05:38: Das sehe ich jetzt erst.

00:05:39: Und da ganz unten in die Ecke siehst du einen Mensch.

00:05:43: Der Mensch ist Mini dar.

00:05:46: Was einem auf jeden Fall als Erstes ins Auge springt, ist der Airbus.

00:05:52: Wie oft passt er da rein?

00:05:54: Dreimal?

00:05:55: Dreieinhalbmal irgendwie so?

00:05:57: Dann ist daneben ... Ein regulärer Linienbus, nehm ich jetzt mal an.

00:06:01: Ein Auto und ein Mensch.

00:06:03: Und der Mensch schaut wirklich so klein aus... Also ist auf jeden Fall ein großes Schiff!

00:06:09: Ja, genau.

00:06:11: Ich weiß auch nicht wie viele Busse da reinpausen.

00:06:13: Wir haben eine Be-hundert auf jeden fall mindestens.

00:06:16: Mindestens

00:06:16: sicher auch

00:06:17: ja?

00:06:18: Es ist einfach mein Vergleich von der Silhouette her, wie groß dieses Schiff eigentlich tatsächlich ist.

00:06:24: Die Estonia wurde tatsächlich in Deutschland gebaut, nämlich bei der Meierwerft in Papenburg.

00:06:30: Allerdings wurde sie eigentlich für eine andere Linie gebaut die nur Kurzstrecken fahren sollte.

00:06:35: Dann wurde das Schiff aber mehrfach verkauft, Genehmigungen wurden ausgeweitet und letztendlich durfte es auch Mittelstrecke fahren sowie jetzt in unserem Fall.

00:06:47: Darunter eins mit Sauna, Schwimmbäcken und Konferenzräumen.

00:06:50: Eins mit unter anderem einem Nachtclub oder einem Kino.

00:06:53: Und dann sogar zwei auf denen sich Shops eines Snackbar eine Disco-und mehrere Restaurants verteilen.

00:06:59: Es passen zweitausend Passagiere und über vierhundertfünfzig Autos auf das Schiff Am Abend des siebenundzwanzigsten Septembers.

00:07:07: nineteenhundertvierundneunzig sind allerdings nur halb so viele Menschen an Bord.

00:07:11: Mit einer guten Viertelstunde Verspätung legt die Estonia unter dem Kommando von Avo Andressorn ab.

00:07:17: Am nächsten Morgen gegen neun Uhr sollte sie dann planmäßig in Stockholm ankommen, allerdings passiert das wir wissen ja nicht.

00:07:26: Auf der Ostsee tobt ein Sturm.

00:07:29: Allerdings ist es auch überhaupt nichts Ungewöhnliches.

00:07:32: Das Wetter gibt so häufiger – das kennt auch die Estonia ganz gut.

00:07:36: Sie verbindet nämlich das ganze Jahr über die Schwedische mit der estländischen Hauptstadt.

00:07:42: Mit auf dem Schiff ist der fünfundreißigjährige Brite Paul Barney.

00:07:46: Er schläft schon fast, er liegt auf einer Isomatte im dunklen Restaurantbereich zusammen mit ein paar anderen Passagieren die auch keine Schlafkabine gebucht haben.

00:07:54: Plötzlich hat Paul einen metallischen Schlag unter sich.

00:07:57: Es ist nicht unbedingt ein super lautes Geräusch aber eine Erschütterung auf einem Schiff das macht einem doch ja irgendwie ein mulmiges Gefühl.

00:08:06: Während er versucht weiter einzuschlafen, denkt Paul über die Ursache des Geräuschs nach.

00:08:10: Dreht sich auf die Seite und dann merkt der das geht irgendwie ziemlich leicht.

00:08:15: Er braucht kaum Kraft um sich auf diese Seite zu drehen denn das Schiff neigt sich mit ihm!

00:08:21: Nach dem Ablegen der Estonia verschlechtert sich nämlich das Wetter.

00:08:25: Der Sturm entwickelt sich zu einem Orkan.

00:08:27: Die Wellen nehmen mittlerweile Häusergröße an.

00:08:29: sie donnern unermüdlich gegen das Schifff.

00:08:32: Die Estonia ist mittlerweile knapp fünf Stunden unterwegs.

00:08:35: Auch ein Besatzungsmitglied hört gegen eine Uhr nachts einen lauten metallischen Knall aus dem Bugbereich, also für alle Nichtschiffskenner den vorderen Schiffsteil.

00:08:45: Überlebende sprechen auch von mindestens zwei heftigen Lautenschlägen – genau lässt sich das aber nicht sagen!

00:08:51: Denn die Wellen klatschen so unermüdlich gegen die Metallwand des Schiffs dass das Wort «laut» wohl im Ohr des Betrachters liegt.

00:09:00: Im Ohr.

00:09:03: Fakt ist, die Scharniere des Bugvisiers stehen durch die starken Wellen unter enormer Belastung.

00:09:07: Das ist quasi also der vordere Teil des Schiffs, den konnte man wie so eine Klappe nach oben fahren damit Autos direkt vorne an das Schnauzel reinfahren

00:09:16: können.

00:09:16: Ah ok.

00:09:18: Wegen des Sturms öffnet sich das Visier immer wieder.

00:09:21: dadurch kommt dann auch zum ersten Mal Wasser ins Innere.

00:09:24: Spätestens jetzt hätte der Kapitän eigentlich auch die Fahrt verringern sollen aber er ist nicht wirklich erfahren und Bemerkt die Situation wohl auch so gar nicht.

00:09:35: Eine Viertelstunde später bricht das Buchvisier komplett weg, immer mehr Wasser dringt ins Schiffsinnere.

00:09:41: dann fährt die Estonia quasi selbst über ihr eigenes abgebrochenes Teil.

00:09:46: Das sorgt für weitere heftige Erschütterungen und innerhalb kürzester Zeit fluten schätzungsweise fünfzehntausend Tonnen Seewasser das Fahrzeugdeck.

00:09:55: Die Fähre bekommt ca.

00:09:56: dreißig Grad Schlagseite Schief und fängt an zu sinken.

00:10:01: Jetzt kann man sich ja mal vorstellen, wie viel dreißig Grad eigentlich sind.

00:10:05: Das können wir einmal mit dem Arm auch mitmachen.

00:10:08: Und so ein massives Schiff was wir da gesehen haben also quasi drei Airbus A-Drei Achtzig stehen jetzt plötzlich schief auf hoher See.

00:10:15: Ja!

00:10:17: Jetzt gibt es laut Zeugenaussagen die erste Lautsprecherdurchsage.

00:10:20: Auf isntisch ertönen die Worte Alarm alarm.

00:10:23: auf dem Schiff ist Alarm.

00:10:26: Ein Ingenieur auf dem Schiff berichtet später, dass kurze Zeit später der Evakuierungsalarm ausgelöst worden ist.

00:10:33: Auch die letzten Passagiere sind mittlerweile wach geworden und es bricht Panik aus.

00:10:37: Jeder versucht sein Leben zu retten – allerdings ist das bei der Schräglage gar nicht so leicht sich vorzubewegen!

00:10:42: Treppen werden zu steil wenden, freie Flächen zur unüberwindbaren Wende.

00:10:47: und nur ein falscher Schritt und man stürzt plötzlich ab….

00:10:52: auch Paul Barney versucht sich zu rettend Was eben gar nicht so leicht ist, in dem Restaurantbereich, in den er schlafen wollte, fliegen die Einrichtungsgegenstände nur so durch die Gegend.

00:11:02: Er zieht seine Stiefel an, merkt dann aber dass das im Wasser vermutlich nur eine Last ist lässt sie dann wieder feilen, rennt weiter und während sich die Estonia immer weiter zur Seite neigt klammert Paul sich mit seinen Händen an den Türrahmen zum Außenbereich fest.

00:11:18: Andere Passagiere sind nicht so geistesgegenwärtig.

00:11:21: Sie schaffen es wegen der Neigung nicht mehr zur Tür, sind also im Restaurant gefangen.

00:11:25: Paul hängt da so, wartet nur drauf bis das Schiff weiter auf die Seite liegt.

00:11:30: Dann klettert er wie bei einem Surfbrett auf die Tür drauf und läuft über die Außenhülle des Schiffs zu dessen Rumpf Und von daraus auf ein Rettungsfluss.

00:11:40: Was ist jetzt auf der Seite des Schiffes?

00:11:42: Ja

00:11:43: weil das ja

00:11:43: quasi dann umlässt.

00:11:46: Darf ich noch mal kurz zusammenfassen?

00:11:48: Ja.

00:11:49: So, der vordere Teil des Schiffs ist irgendwann abgebrochen da, wo die Autos reinfahren.

00:11:54: Mhm.

00:11:56: Heißt, der Bereich in dem die Autoss drinstehen wurde zuerst geflutet ... Mhm.

00:12:04: Irgendwann ist das komplett abgebrochene und dadurch kam es wahrscheinlich noch zu größeren Schäden weil die Estonia wieder drüber gefahren ist.

00:12:10: ne?

00:12:11: Genau.

00:12:11: also da kam dann wirklich so ein Loch auch in die Außenwand

00:12:17: Und erst als der Neigungswinkel bei dreißig Grad ist, kommt die erste Durchsage.

00:12:23: Nein, das kommt schon davor.

00:12:26: Aber du kannst dir vorstellen es passiert alles relativ schnell.

00:12:30: also dass jetzt keine Sache von einer halben Stunde wenn da Wasser reinläuft, dass das Schiff dann schrägläge bekommt?

00:12:36: Ja ehrlich gesagt ich bin schockiert weil ich habe mich gerade versucht da reinzufühlen.

00:12:44: hoher See, als so Wellengang war.

00:12:46: Ich glaub das war jetzt nicht so schlimm da waren keine vier Meter hohen Wellen und so.

00:12:51: Ja aber ich hab mich halt trotzdem sicher gefühlt weil als Passagier denkst du ja der Kapitän die Schiffscrew haben schon alles im Griff ne?

00:13:01: Die treffen die richtigen Entscheidungen.

00:13:03: sie wollen dass das Schiff und alle Menschen an Bord sicher ankommen.

00:13:08: deshalb Auch wenn der Kapitän unerfahren ist, bin ich trotzdem irgendwie schockiert, dass der volle Fahrt weitergefahren ist.

00:13:17: Hat er das nicht ganz mitbekommen?

00:13:20: Dass sein Schiff voller Wasser läuft ...

00:13:22: Ja zu den Gründen kommen wir dann

00:13:24: später aber

00:13:25: noch.

00:13:26: Also es war teilweise natürlich auch menschliches Versagen.

00:13:28: Ich glaub so viel kann man schon mal sagen.

00:13:30: Aber es hatte wohl auch Gründe.

00:13:33: Okay.

00:13:35: Während das alles passiert versucht die Crew, um das Schiff zu retten.

00:13:39: Der Kapitä nimmt Fahrt raus, steuert die Estonia mit der Schlagseite gegen den Wind und die Wellen also dass sie sich quasi wieder gerade schiebt und stabilisiert.

00:13:49: Allerdings scheitert der Versuch.

00:13:51: im Gegenteil es kommt sogar noch mehr Wassernsinnere der Fähre wodurch sich die Schräglage wie eben gesagt immer weiter verschlimmert.

00:13:59: eine geschätzte gute halbe Stunde nach dem ersten Knall fällt der Antrieb der Estonia komplett aus.

00:14:05: das Schiff ist jetzt der wilde Ostsee ausgeliefert.

00:14:08: Ein Fairmitglied setzt den letzten Funkspruch an einen Schiff in der Nähe ab.

00:14:12: Das habe ich jetzt nochmal übersetzt und wir lesen das beide abwechselnd mal vor Ich bin die Estonia, du die MS Silia Europa Und auch die Küstenwache hört das mit Mayday mayday, Estonia.

00:14:27: bitte

00:14:28: Guten Morgen.

00:14:30: Sprichst Du Finnish?

00:14:31: Ja

00:14:33: Wir haben hier nun ein Problem Eine schwere Schlagseite nach Steuerbord, ich glaube zwanzig bis dreißig Grad.

00:14:38: Könntest du zur Hilfe kommen und auch Viking Line um Hilfe bitten?

00:14:42: Kurze Zeit später bricht dann der Kontakt ab.

00:14:45: Die Fähre dreht sich quasi auf die Seite und versinkt rund thirty-fünf Kilometer vor einer finnischen Insel im Tosenden Meer.

00:14:53: Die Silia Europa konnte zwar noch ihre Position erfragen, allerdings verschwindet die Estonia von den Radaren der umliegenden Schiffe und des Militärs.

00:15:02: Hunderte Passagiere sind noch drauf – und die dies rechtzeitig runterschaffen kämpfen im eisigen Meer ums Überleben!

00:15:09: Sie versuchen, sich auf einigen Rettungsinseln über Wasser zu halten.

00:15:12: Allerdings zeigen die Wellen kein Erbarmen.

00:15:14: Die Boote kippen teilweise um oder werden geflutet.

00:15:18: Sind Passagiere teils auch einfach ins Wasser gesprungen?

00:15:22: Oder sind sie mit den Rettungspoten runtergelassen worden?

00:15:25: Nein, die sind auch teils ins Wasser auf Rett- tungsboote.

00:15:28: Irgendwie einfach nur vom Schiff runter.

00:15:31: Ja gut verstehe ich da.

00:15:33: Gerät man ja voll in Panik und ... Ich hab aber noch eine Frage zu dem Notruf.

00:15:41: Der Kapitän hat irgendwas gesagt von Vikings?

00:15:46: Mhm.

00:15:46: Was ist das?

00:15:47: Das ist nur ein weiteres Schiff in der Nähe.

00:15:49: Ach so, okay!

00:15:52: Paul Barney sieht das alles mit an.

00:15:54: Er ist durchgefroren und pitchnass.

00:15:56: Aber der einzige Gedanke, der durch seinen Kopf geht ... Es ist mittlerweile zwischen halb drei und drei Uhr nachts, also eine bis anderthalb Stunden nach dem Funkspruch.

00:16:09: Es ist stockdunkel.

00:16:10: nur an den Rettungsbooten sind Lichter angebracht.

00:16:13: drum herum ist es finster.

00:16:15: noch immer tobt ein sturm.

00:16:16: wenige hundert Passagiere treiben im dreizehn grad kalten wasser der ostsee.

00:16:20: zum vergleich so warm ist das wasser im bodensee Anfang november.

00:16:26: Und das andere bot kommt jetzt nicht zur hilfe.

00:16:30: Die

00:16:30: kommen alle zur Hilfe, aber das dauert erstens teilweise.

00:16:33: Also diese dreißig kmh sind schon sehr schnell für so eine Fähre und muss natürlich auch erstmal die Stelle finden.

00:16:42: Und die sind ja auch dem Unwetter ausgesetzt?

00:16:45: Ja genau!

00:16:47: Die ersten Hubschrauber kommen vor Ort an können aber nur wenigen helfen und müssen wegen des Unwetters und der fehlenden Ausrüstung dann auch wieder umkehren.

00:16:55: Die Wellen sind nämlich mittlerweile bis zu zehn Meter hoch.

00:16:59: Andere Schiffe treffen einen, setzen Rettungsinseln aus und retten auch die ersten Menschen.

00:17:03: Aber auch sie haben nicht genug Kapazität für alle.

00:17:08: Daraufhin schicken Schweden und Finnland insgesamt fünfundzwanzig Hubschrauber – für die meisten ist es aber schon zu spät!

00:17:14: Wir haben mittlerweile den nächsten Morgen.

00:17:16: viele sind in einem eiskalten Wasser erfroren.

00:17:19: Am Ende können die Rettungskräfte von den eben knapp ein- tausend Menschen an Bord nur onehundert-siebenunddreißig Retten.

00:17:26: mindestens achthundertzweiundfünfzig Menschen sterben.

00:17:29: Davon werden allerdings nur vier und neunzig geborgen, die meisten haben es also nicht rechtzeitig vom Schiff geschafft und liegen dort immer noch.

00:17:38: Natürlich steht jetzt die Frage im Raum wie Kontest dazu kommen?

00:17:42: Opfer, Angehörige und Politiker fordern Aufklärung!

00:17:46: Und jetzt kommen wir zum kontroversen Teil.

00:17:50: Was ist denn jetzt mit Paul passiert?

00:17:52: Paul hat überlebt, konnte seine Geschichte erzählen.

00:17:55: Deswegen konnte ich das auch so detailliert mit reinbringen.

00:17:58: Ja.

00:17:59: Paul war einer der Glücklichen.

00:18:03: Ist er dann auf ein Rettungsboot gesprungen oder wurde vom Hubschrauber irgendwie abgeholt?

00:18:08: Er war auf dem Rettungspot und war dann einer von denen die bis zum nächsten Morgen durchgehalten haben.

00:18:14: Für die Aufklärung rufen Schweden, Estland und Finnland eine Untersuchungskommission ins Leben.

00:18:19: Die ermittelt – und veröffentlicht – dann einen ersten Bericht, also drei Jahre nach dem Unglück.

00:18:27: Nur so viel kann man sich schon mal im Kopf behalten….

00:18:29: es ist ein erster Bericht.

00:18:32: Dazu muss man vorhersagen, rund zwei Wochen nach dem Unglück entdecken die Experten das abgerissene Bugvisier-und Bergenis.

00:18:39: Die Teile werden auf einem Hubschrauber geladen darunter auch das sogenannte Atlantikschloss.

00:18:44: Das ist quasi ein Sicherungsbolzen, der das Visier mit dem Schiffsrumpf verbindet.

00:18:49: Also schon ein wichtiges Beweisstück weil eben dieses Bugvisier auch abgerissen ist.

00:18:55: Das Schloss und die Wagdteile liegen also an Bord des Hubschraubers bis der Pilot sagt dass sie zu schwer sind.

00:19:01: Ein führendes Mitglied der Kommission wirft deswegen das Atlantik-Schloss in die Ostsee wo es für immer verschwindet.

00:19:08: Hätte man sich das nicht vorher überlegen können wie man so ein schweres Beweistück sichert?

00:19:15: Das wäre optimal gewesen, ja.

00:19:18: Also man ist im Nachhinein immer klüger wenn man in die Vergangenheit schaut.

00:19:24: warum haben die das nicht so und so gemacht?

00:19:25: Ist mir schon bewusst.

00:19:27: aber ich meine Experten wissen ganz bestimmt wie schwer sowas ist Und ich nehme doch an die Polizisten die Einsatzkräfte wissen auch wie viel ein Hubschrauber tragen kann.

00:19:42: Sollte man alles meinen?

00:19:43: Ja Wie gesagt, das ist zwei Wochen nach dem Unglück.

00:19:48: Da wird dieses Pukvisier gefunden weil es ja logischerweise ein bisschen vorher abgerissen ist.

00:19:52: die wussten auch nicht genau wo das ist und was dann noch alles noch verstreut liegt oder nicht aber auf die Idee zu kommen irgendwie etwas in die Ostsee einfach zu werfen vom Hubschrauber runter dass es für immer verschollen ist.

00:20:07: Die wurde auch

00:20:08: nie wiedergefunden.

00:20:11: Grundsätzlich ist außerdem so dass die tatsächlichen Tauchgänge nur wenige Wochen dauern.

00:20:17: Also, das frag wurde gar nicht mal so richtig untersucht.

00:20:21: Aber wie auch immer... Nach drei Jahren von Untersuchungen, Laboranalysen

00:20:27: etc.,

00:20:28: kommt der Bericht zum Schluss.

00:20:30: Der Verschlussmechanismus des Bugvisiers hat versagt und die Gelenke sind gebrochen.

00:20:34: Man kann annehmen dass das die schwersten Wetterbedingungen waren den die Estonia jemals ausgesetzt gewesen ist.

00:20:40: Zuvor gab es noch keine ausreichenden Erfahrungen für solche Konstruktionen.

00:20:45: Außerdem erinnern wir uns, dass die Estonia ja ursprünglich auch für andere Verhältnisse gebaut wurde.

00:20:50: Ich habe mir schon gedacht ehrlich gesagt als du am Anfang gemeint hast Die Estonia ist eigentlich für Kurzstrecken ausgelegt weil auf Kurzstreken fährst du eher entlang der Küste oder mal kurz übers offene Meer.

00:21:08: Ja aber bist wahrscheinlich nicht der Meeresgewalt ausgesetzt.

00:21:15: Ja, es sind halt einfach andere Druckverhältnisse auch?

00:21:20: Aber wenn das Schiff dafür nicht ausgelegt ist oder war ... Warum hat das überhaupt die Zulassung bekommen?

00:21:28: Wahrscheinlich war's über so viele Ecken gegangen.

00:21:30: Du hast ja am Anfang gemeint, dann wurde das bewilligt und das beantragt.

00:21:36: Genau!

00:21:38: Das ist ein schlimmes

00:21:39: Versäunnis, ne?

00:21:40: Ja.

00:21:40: Es gilt glaube ich der Satz im Nachhinein des Mann Schlauer.

00:21:44: Ja natürlich!

00:21:45: Der gilt jetzt für die ganze Folge ab jetzt.

00:21:49: Außerdem wusste die Besatzung wohl nichts von dem offenen Buch.

00:21:52: eine sofortige Verringerung der Geschwindigkeit hätte die Überlebenschancen drastisch erhöht heißt es in dem Bericht.

00:21:58: Das Bugvisier war aber nicht von der Brücke aus einsehbar.

00:22:02: Außerdem gäbe es Hinweise, dass die Besatzung nicht alle Möglichkeiten genutzt hat um sich ein Bild von der Situation zu verschaffen.

00:22:08: Zum Beispiel wurde das Bild von Überwachungskameras nicht überprüft oder nicht ausreichend.

00:22:14: Also eben zusammengefasst Konstruktionsfehler und Fehler der Besatzungen.

00:22:20: Die Meierwerf, die die Estonia Jahr gebaut hat, wehrt sich allerdings mit einem eigenen Gutachten dagegen.

00:22:27: Das kommt aber nicht nur ihr selbst so gut ist, auch andere Forscher finden das die Untersuchungskommission zu einseitig ermittelt hat.

00:22:34: Denn obwohl professionelle Taucher das frag in bis zu achtzig Meter ganz gut erreichen könnten haben sie es nur oberflächlich untersucht habe ich ja gerade schon mal kurz reingeworfen.

00:22:46: Ja weil ich wollte auch noch fragen Haben die das nicht gescheit untersucht weiß vielleicht an einer schweren stelle irgendwie untergegangen ist, wo Spezialtaucher nicht gut hinkommen oder so.

00:22:59: Aber dann war das ja nicht der Fall.

00:23:00: Richtig!

00:23:02: Die Deutsche Untersuchungskommission der Maya-Werf zeigt jetzt einige Ungereimtheiten auf.

00:23:07: zum Beispiel wichtige Beweismittel wurden unter Verschluss gehalten Unter anderem Aufnahmen eines Unterwasserrobotas, der hatte die verstreuten Wrackteile am Meeresboden gefilmt.

00:23:17: Das zentrale Ergebnis ist dann das Bugvisier wurde nicht durch Säge angelöst sondern durch mindestens zwei Detonationen unterhalb der Wasserlinie abgesprengt.

00:23:28: Nee also war das vielleicht mutwillig?

00:23:31: Das steht im Raum ja!

00:23:33: Dass es irgendwo Explosionen gegeben hat im Teil des Schiffs, der unter der Wasseroberfläche ist.

00:23:41: Die neue Kommission stellt also eine Theorie auf.

00:23:45: Die Estonia wurde um kurz nach eins schwer beschädigt, dafür könnten mindestens zwei Explosionen verantwortlich sein – das soll im weiteren Verlauf der Untersuchungen ermittelt werden.

00:23:55: Verantwortlich für das Sinken soll ein Legg auf der Steuerbordseite, also rechts gewesen sein, das lassen die Zeugenaussagen vermuten, die in dem ersten Bericht nicht erwähnt wurden.

00:24:05: Sollte das tatsächlich stimmen war nicht das abgerissene Bug wie siehe die Ursache.

00:24:11: Dieses Lack hätte man auch durch die Aufnahmen des Unterwasserrobotas erkennen können.

00:24:15: Allerdings wurden ausgerechnet von der Seite keine Aufnahmen

00:24:19: gemacht.

00:24:21: Ich meine, einige Zeugen haben ja auch zwei laute Knallgeräusche gehört?

00:24:27: Ja.

00:24:28: Einige sprechen ja von einem lauten Knall und andere von zwei.

00:24:32: würde ihr auch passen.

00:24:34: Richtig!

00:24:37: davon kommen, dass man vielleicht über dieses Buch wie sehr gefahren ist.

00:24:40: Ich glaube auch das die Fahrzeuge, die dann unter Wasser standen und irgendwie vielleicht auch durch die Gegend gerutscht sind... Dass das irgendwie ein Knallgeräusch gegeben hat, dass auch andere Dinge ja irgendwie durch den Raum geflogen kann sein, dass das geknallt hat oder dass es einfach die Wellen waren, die gegen das Schiff gedonnert sind.

00:24:59: aber was ich ja schon mal jetzt ganz komisch finde is' Das Zeugenaussagen in dem Bericht nicht berücksichtigt wurden und Aufnahme dieses Unterwasserrobotas.

00:25:10: Und dass die Seite, also das eine ganze Seite des Schiffs, die ja hätte untersucht werden können, nicht untersucht wurde?

00:25:19: Ganz zynisch würde ich jetzt sagen ... Da wollten sich einige Leute nicht so viel Mühe geben und es einfach schnell als Unfall durchwinken.

00:25:29: Mhm.

00:25:31: Das ...

00:25:31: Ganz zyni- sch!

00:25:33: Würde ich das sagen.

00:25:36: Nee, also weiß ich natürlich nicht.

00:25:38: Aber Ich meine, man muss mal denken.

00:25:42: Wie viele Betroffene es gab?

00:25:47: Es sind über achthundert Menschen gestorben.

00:25:50: Die haben alle Familie und Freunde.

00:25:53: Die hätten es doch verdient, dass der Tod ihrer Angehörigen ordentlich aufgeklärt wird.

00:26:02: Und dann finde ich ist schon sehr schwierig, das sich nicht volle Mühe gegeben wird.

00:26:09: Ja richtig!

00:26:11: Schauen wir mal weiter.

00:26:13: Vielleicht gibt es ja eine Erklärung?

00:26:16: Da bin ich gespannt!

00:26:19: Diese Sprengstofftheorie würde auch die Aussagen von Überlebenden erklären, die sagen dass sich das Schiff auch kurzzeitig wieder aufgerichtet hat.

00:26:27: Wenn wirklich das Fahrzeugdeck sowie zuerst angenommen geflutet worden wäre, wäre der Schiff wie ein Stein versunken und hätte sich nicht wieder aufgerechnet oder so heißt es.

00:26:37: Erst später wurde die Buchklappe dann abgerissen – so die neue Theorie.

00:26:42: Die Deutsche Untersuchungskommission sagt weiter.

00:26:45: Auf den Aufnahmen der Taucher sind ganz deutlich zwei Detonationspakete zu sehen, die noch nicht explodiert waren.

00:26:52: Ein estenscher Cadet hat außerdem später in einem Interview ein paar interessante Aussagen getätigt.

00:26:58: Er sei am Tag vor der Abfahrt auf einem anderen Schiff gewesen und hätte einen Funkspruch mitgehört.

00:27:03: Darin wurde gefragt was die Hundesuche nach der Bombe ergeben hat.

00:27:08: Daraufhin wurden die geborgenen Metallstücke dann auf Rückstände untersucht.

00:27:13: Insgesamt haben drei unabhängige Unternehmen sich das Ganze angeschaut und kommen zum Ergebnis, die Struktur des Metals hat sich so verändert dass es eine Explosion gegeben haben muss.

00:27:25: Allerdings hält jetzt die Bundesanstalt für Materialforschung dagegen.

00:27:29: Die sagt nämlich Es seien keine Explosionspuren gewesen sondern Rost wegen mangelhafter Wartungsarbeiten.

00:27:36: Buchklappe und Visier hätten einen katastrophalen Zustand gehabt, und waren demnach nicht seetauglicher.

00:27:42: erstes weiter.

00:27:42: Die Experten haben zudem ein Video ausgewertet das ein Tourist wenige Tage vor dem Unglück gemacht hat.

00:27:48: Darauf ist ein Spalt im Buchvisier bei den Scharnieren zu sehen.

00:27:52: Laut Zeugen seien die Scharniere es schon so verschlissen gewesen dass man sie nur noch mit einem Vorschlaghammer öffnen konnte.

00:27:58: Fußabdrücke unmittelbar hinter der Buchknappe unterstützen diese Theorie.

00:28:03: Also ich fasse ihn nochmal zusammen.

00:28:06: Die Schwedisch-Finnish-Istnische Kommission sagt, Konstruktionsfehler waren schuld am Untergang der Estonia genauso wie Fehler von der Crew.

00:28:15: Die Deutsche Kommission der Meierwerft stellt dagegen die Theorie auf, dass Bomben dafür verantwortlich waren und wird dabei von unabhängigen Unternehmen unterstützt.

00:28:23: Die Bundesanstalt für Materialforschung meint dagegen – es gab massive Mängel bei der

00:28:27: Wartung.".

00:28:35: Wohl eine Hunde-Staffel oder nach Bomben an Bord gesucht?

00:28:40: Ja, ein Hund einfach ja.

00:28:41: Das war jetzt keine Staffel.

00:28:43: Es wurde nach Bombe gesucht und hat so einen isntischer Kadett halt

00:28:47: gesagt.

00:28:49: Ist das aber nicht bestätigt?

00:28:51: Nein!

00:28:51: Okay...

00:28:53: Es ist natürlich wenig bestätig, weil sonst gäb es die Theorien nicht, dann wäre's ja Fakt.

00:28:59: Deswegen versuche ich jetzt nur mal alle Seiten zu beleuchten eine Meinung daraus bieten.

00:29:07: Ich hatte das irgendwie falsch abgespeichert, weil ich wusste auch noch, dass es da verschiedene Theorien zugab.

00:29:14: Aber ich dachte jetzt die Auflösung wäre tatsächlich, dass das Material halt schlecht war und es menschliches Fehlversagen war und so ... Dass das halt auch die finale Aufklärung gewesen

00:29:31: war.

00:29:32: Also es ist... Final aufgeklärt in dem Sinn, dass es keine weiteren Untersuchungen mehr gibt.

00:29:40: Und diese Explosionstheorie wurde von den Behörden und auch finnischen Erdbebenforschern zurückgewiesen.

00:29:47: Aber ... Demgegenüber stehen eben die drei Unternehmen, die andere Gutachten haben.

00:29:56: Die waren ja unabhängig?

00:29:59: Ja ich bin ja keine Expertin!

00:30:01: Das ist ja alles nur was einige wenige Zeugen eigentlich auch sagen.

00:30:07: Weil die Passagiere an Bord, wie auch Paul ... Die werden ja wahrscheinlich nicht gewusst haben, was dieser laute Knall war oder diese zwei lauten Knallgeräusche.

00:30:20: Deshalb ist es schwierig, weil alle Möglichkeiten, die du gerade aufgelistet hast, dir ergeben einen Sinn grad für Nicht-Experten als mich?

00:30:32: Logisch!

00:30:33: Aber weißt du noch mal, ich find's so schwierig ... dass dann auch Untersuchungen eingestellt werden.

00:30:40: Ohne das die Angehörigen und Betroffenen.

00:30:43: Ich glaub Paul würde auch sehr gerne wissen was da jetzt tatsächlich passiert ist.

00:30:47: Bestimmt zwar eine seiner schlimmsten Nächte so.

00:30:52: Gut mein vielleicht willst du gar nichts mehr davon hören?

00:30:54: Stimmt geht natürlich auch ja.

00:30:57: Und er hat später auch gemeint kurzer Spoiler weiß nicht Diese Nacht hat quasi seinen Leben verändert.

00:31:04: Im Sinn von er ist sich bewusst geworden, wie viel so sein Leben wert ist und hat es halt einmal komplett umgestellt auch.

00:31:10: Also er hat auch positive Sachen tatsächlich draus mitgenommen.

00:31:14: Das ist natürlich sehr schön für ihn, dass das eine Wendung hatte in seinem Leben?

00:31:19: Ja!

00:31:20: Die schwedische Regierung will nur wenige Wochen nach dem Unglück das komplette Frag-und die gesamte Fundstelle in einen Betonsarkophag einschließen lassen.

00:31:30: Denn es liegen ja noch Ganz viele Leute unten am Meeresgrund.

00:31:35: Also man will die Totenruhe wahren und es soll Plünderer davon abhalten, das Frage eben zu plündern.

00:31:43: Allerdings macht das auch weitere Untersuchungen quasi unmöglich was einen Aufschrei laut werden lässt dass irgendwas vertuscht

00:31:52: wird.

00:31:54: Ja und vor allem da liegen noch Leichen am Meere.

00:31:57: Grund Du hattest doch eigentlich vorher gemeint, Taucher könnten da ganz gut hinkommen.

00:32:02: Ja ... Es sind halt ein Haufen Wasserleichen, die halt...

00:32:06: Das ist schon schlimm!

00:32:08: Unten im Meeresboden liegen es quasi der Plan so einen großen Skrab daraus zu machen.

00:32:15: So die offizielle

00:32:17: Erklärung.

00:32:17: Aber was sagen ja die Angehörigen dazu?

00:32:19: Die finden das ganz schön blöd weil's eben auch weitere Untersuchungen verhindert.

00:32:23: Ja das fällt ja noch dazu.

00:32:25: aber ich meine Für viele gehört es ja auch zum Trauerprozess irgendwie dazu, jemanden zu beerdigen.

00:32:31: Jemanden einerscheinzelassen und einen Ort haben ... Wo man immer wieder hingehen kann wenn man die Personen vielleicht vermisst oder so?

00:32:41: Ja da gab's tatsächlich auch ein paar private Versuche dann eben die Angehörigen wieder hochzuholen.

00:32:48: also jetzt nicht Leute die selber runtergesprungen sind und zu tauchen aber sie haben sich halt dann z.B.

00:32:53: eine Crew organisiert.

00:32:55: Ja dazu kommen wir dann noch Später noch.

00:32:59: Dieser Plan ist weltweit einzigartig und kostet rund dreiunddreißig Millionen Euro,

00:33:04: dieser Betonsackophage jetzt.

00:33:06: Genau richtig!

00:33:07: Das ist dann aber auch letztendlich der Knackpunkt die zu uns kosten.

00:33:12: außerdem können selbst Profitaucher in dem Fall dieses Vorhaben mit dem Betonsakophag in dieser Tiefe nicht durchwöhnen.

00:33:19: also da sind dann quasi die Grenzen des Tauchens.

00:33:22: Noch bevor es weitere Entscheidungen gibt, transportieren Schiffe dann Tonnen Angeröll und Schutt herbei.

00:33:27: Und kippen sie einfach über das Wrack.

00:33:30: Das gibt natürlich auch wieder massive Proteste von Bürgern oder Anwohnern.

00:33:35: Und letztendlich wird der Plan gestoppt und verworfen.

00:33:39: Stattdessen wird ein sogenanntes Bannmeilenabkommen geschlossen.

00:33:43: D.h.,

00:33:43: im Prinzip um die Estonia wird ein gesetzliches Sperrgebiet gelegt.

00:33:48: Niemand darf sich dort aufhalten.

00:33:49: wer zum Wrack taucht der Unglücksstelle auch nur nähert, wird von Schweden, Finnland und Estlern strafrechtlich verfolgt.

00:33:57: Dann wird ein schwedischer Eisbrecher rund um den Unglüchtsort stationiert, der das Gesetz durchsetzen

00:34:03: soll.".

00:34:05: Nachdem

00:34:05: man da Steine drauf gekippt hat?

00:34:07: Ja

00:34:07: noch nicht alle!

00:34:08: Also es ist dann nicht alles verschüttet eben weil.

00:34:10: das wurde dann gestoppt.

00:34:11: Aber dieses Bannmeinabkommen ist eben der Grund warum diese privaten Missionen keinen Erfolg hatten.

00:34:19: Ach Mist ja, weil grad hab ich gedacht... Ah ja, das klingt ja ganz okay.

00:34:25: Ich glaub es gäbe immer noch schönere Lösungen für Angehörige und so weiter.

00:34:30: aber... Ja

00:34:31: richtig!

00:34:32: Immerhin

00:34:33: werden dann keine Steine oder Beton auf die Leichen gekippt was ich schon sehr despektierlich finde.

00:34:44: dadurch dass dann private Suchaktionen nicht mehr stattfinden können ist natürlich doof

00:34:51: Ja, und die Frage ist natürlich auch wieso.

00:34:53: Störung der toten Ruhe durch Angehörige – offiziell.

00:34:57: Wird da etwas vertuscht?

00:34:59: Das ist die große Frage!

00:35:02: Diesem Abkommen stimmen acht der neuen Ostsee-Anreinerstaaten und Großbritannien zu.

00:35:08: Achte neun weil Deutschland stimmt nicht zu.

00:35:12: Unsere Regierung meint es fehlen Sonderregelungen sollte man später nochmal ermitteln wollen und wenn's die nicht gibt dann stimmen sie.

00:35:22: Dadurch, dass Deutschland nicht zustimmt dürfen theoretisch auch deutsche Schiffe dorthin.

00:35:28: Und das haben auch einige dann eben als Schlupfloch quasi genutzt wobei auch da eine strafrechtliche Verfolgung möglich war.

00:35:38: es weil dann eben nur schwieriger.

00:35:39: also wenn's jetzt zum Beispiel ein schwedischer Taucher war Dann hat Schweden ihn halt wieder verfolgt so nach dem Motto Da war das zwar immer je nach Fall aber es hat zumindest so einige kleine Schlupflöcher eröffnet.

00:35:53: Neun Jahre nach dem ersten Bericht, also im Jahr zwei Tausend Sechs veröffentlicht eine Expertenkommission der Estnischen Generalstaatsanwaltschaft einen weiteren Bericht.

00:36:02: Der besagt – bei den ersten Ermittlungen gibt es eine Reihe von Unstimmigkeiten und Widersprüchen und die seien nicht ausreichend untersucht worden.

00:36:12: Aber….

00:36:13: Es wird auch relativ schnell wieder eingestellt denn gleichzeitig gibt es keine Hinweise darauf dass dies böswillig erfolgt sei!

00:36:21: Aber trotzdem nehmen die Spekulationen nach dieser Aussage natürlich an Fahrt auf.

00:36:26: Es klingt ja alles schon ein bisschen danach, als ob es eine neue unabhängige Untersuchung des Unglücks

00:36:31: braucht.".

00:36:34: Der schwedische Justiz-Kanzler – also quasi der Justizminister – leitet in dem Jahr im Jahr für einen neuen Untersuchungen ein, allerdings über mögliche Vertuschungsversuche der Regierung.

00:36:48: Demnach habe es Berichte gegeben, wonach das Frag kurz nach dem Untergang in einer Geheimaktion untersucht wurde und die Regierung habe davon gewusst.

00:36:56: Aber auch das wird ein Jahr später wieder als ergebnislos eingestellt.

00:37:02: Was denken wir jetzt dazu?

00:37:05: Der Vorwurf ist, sie haben eine geheime Untersuchung gemacht.

00:37:13: Also ich sag mal so dass sich der Justizkanzler den Thema annimmt und nochmal einen Versuch wagt ist ja schon mal gut.

00:37:23: Wundert mich ehrlich gesagt aber nicht, dass das ohne Ergebnis geblieben ist weil wenn es eine geheime Suchaktion war kann ich mir nicht vorstellen, dass die irgendwie noch die Beweise dann irgendwo gelagert haben oder so.

00:37:34: also stelle ich mir schwer vor des nachzuweisen.

00:37:38: Ich frage mich halt die ganze Zeit was wäre denn das Ziel der Regierung zu vertuschen?

00:37:45: Was wollen sie damit erreichen?

00:37:48: Und das erschließt sich mir noch nicht ganz.

00:37:50: Ja, da kommen wir auch gleich

00:37:51: noch

00:37:54: zu.

00:37:54: Zuerst einmal schauen wir aber ins Jahr two-tausendneunzehn also passiert lange nichts.

00:38:00: dann zwei tausend neunzehnt.

00:38:01: ein französisches Gericht spricht die maierwerft jetzt frei Also von Konstruktionswählern weil sie hätte sonst eben dafür haften müssen.

00:38:11: Die Begründung es gibt kein Anzeichen für grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz dass die konstruktion fehlerhaft gewesen ist.

00:38:19: Also, Sophie schon mal dazus.

00:38:21: Es gibt eben keine Hinweise auf einen wirklich Konstruktionsfehler als Ursache für dieses Unglück.

00:38:28: Also die dritte Möglichkeit ist raus sozusagen?

00:38:31: Es ist immer noch die offizielle Begründung.

00:38:34: Wobei es ist halt alles so ein Mischmarsch sagen wir's so.

00:38:36: Aber ... Die Meier werft das nicht verantwortlich für dieses Unglück.

00:38:40: Das ist dieses Gerichtsurteil.

00:38:42: Ja okay.

00:38:49: Dokumentarfilmer schicken in diesem Jahr einen Tauchroboter zum Frag und finden ein zuvor unbekanntes, viermal ein Meter zwanzig großes Loch auf der rechten Seite des Schiffsrumms.

00:39:01: Ein Experte meint, dass nur ein Objekt mit einer Kraft von fünf bis sechshundert Tonnen so eine Loch hätte für Ursachen können.

00:39:08: Also ist praktisch auch unmöglich das es in der Zeit, in der das Schiff am Grundlage irgendwie passiert ist?

00:39:15: So scheint es ja!

00:39:18: Und was könnte so ein riesiges Loch ins Schiff reinreißen?

00:39:22: Sind wir doch wieder bei der Bomben-Theorie.

00:39:26: In dem Fall nicht, weil das Loch quasi nach innen gerichtet ist.

00:39:32: Also die Wände nach innengerichtet sind.

00:39:34: Das heißt es muss etwas Schweres ... von außen dagegen geprahlt sein.

00:39:39: Steine sind relativ unwahrscheinlich, weil es die in dem Teil der Ostsee eigentlich nicht gibt.

00:39:45: Also kein Felsen, der irgendwie rausragt oder so?

00:39:50: Die beiden Crewmitglieder, die das gefilmt haben, wurden auch tatsächlich angeklagt, weil sie den Grabfrieden verletzt haben sollen und wurden zuerst freigesprochen nach Revision aber letztendlich schuldig gesprochen vom obersten schwedischen Gericht.

00:40:05: Nur soviel.

00:40:06: Dazu, also auch die haben Konsequenzen befügt müssen.

00:40:10: Das war jetzt keine schlimme Strafe aber sie wurden eben verurteilt.

00:40:14: Allerdings sorgen die Aufnahmen jetzt auch dafür dass der estnische Ministerpräsident eine neue Untersuchung fordert.

00:40:22: Die Unfallkommission von Schweden, Estland und Finland empfehlen auch genau das nachdem Sie selbst die Aufnahme gesichtet haben.

00:40:29: Eine neue Untersuchtung der Unglücksstelle Der schwedische Innenminister ändert das internationale Abkommen zur Grabesruhe, so dass es möglich wird.

00:40:38: Im Juli-Siebendwoche starten dann erste Voruntersuchungen, also siebenundzwanzig Jahre nach dem Unglück.

00:40:46: Ein sogenanntes Echolot kommt dabei zum Einsatz – ein Gerät, das Wassertiefen mit Schallwellen misst sowie einen Sonar und ein Unterwasserroboter mit Kamera.

00:40:57: Ein Jahr später wird dann ein dreide Laser-Scan mit über zwanzigtausend Fotos des Faxes stellt.

00:41:03: Außerdem wird die Buchkrampe geborgen und weitere Materialproben werden ins Labor geschickt.

00:41:09: Allerdings, die Ermittlungen kommen dann zum Ergebnis – dieses Loch das da gefunden wurde ist nicht die Ursache für das Sinken der Estonia und vermutlich erst am Meeresboden entstanden.

00:41:20: Wie auch immer kann man jetzt nicht sagen aber….

00:41:23: Das zeigen eben die spätere Ermittlung zu diesem Fall!

00:41:46: im Betrieb schlecht gewartet.

00:41:47: Und damit bleibt es dann dabei, allerdings die Verschwörungstheoretiker sind damit noch nicht ganz zufrieden.

00:41:56: Wie gesagt, also die offizielle Version ist schlechte Wartung und schlechte Konditionen.

00:42:02: So nach dem

00:42:02: Motto.

00:42:03: Unmenschliche Fehler oder?

00:42:05: Das genau kommt dann noch dazu... Es ist jetzt nicht die Ursache für das Sinken aber es hat natürlich denn die ganze Sache auch nicht besser gemacht, sagen wir's so!

00:42:14: Ich trage jetzt mal die Verschwörungstheorien vor du kannst ja deinen Senf dazugeben.

00:42:19: Jetzt bin ich gespannt.

00:42:20: okay

00:42:21: Wir haben zum einen diese Bombentheorie.

00:42:23: Da hab ich jetzt schon ein bisschen drüber gesprochen, das Motiv dafür geht in Richtung Militär.

00:42:29: Ein hochrangiger schwedischer Zollbeamter und auch die Regierung Estlands Bestätigen nämlich kurz vor dem Unglück hat die Estonia mehrfach geheimes militärisches Gut befördert also elektronische Geräte aus der früheren Sowjetunion oder Waffen, die verkauft werden sollten.

00:42:45: am Tag selbst sei aber davon nichts an Bord gewesen heißt es.

00:42:50: Es gibt mehrere ähnliche Hypothesen im Umlauf.

00:42:54: Angeblich wollte der russische Geheimdienst illegale Transporte mit geschmuggeltem Militärmaterial vertuschen und hat deswegen eine Bombe explodieren lassen.

00:43:05: Möglich wären auch Drogen an Bord der Estonia, sodass die dann in einer Art Mafiakonflikte reingezogen wurde – das legt einen Report aus dem Umfeld russischer Geheim-Dienste nahe.

00:43:16: Demnach soll auch der Kapitän der Estonie davon gewusst haben.

00:43:20: Eine weitere Mafiatheorie Kriminelle osteuropäische Organisationen sollen von der Rederei Schutzgeld erpresst haben, weil die sich aber weigert soll die Mafia dann die Estonia versenkt haben um ein Exempel zu statuieren.

00:43:35: Außerdem das könnt ihr jetzt auch dieses Loch erklären könnte Die Estonia mit einem U-Boot zusammengestoßen sein.

00:43:42: Das hat auch der ehemalige Ermittler der Meierwerft mal ins Spiel gebracht.

00:43:46: dass sei nämlich in der Schifffahrt auch gar nicht so ungewöhnlich und kommt immer wieder vor.

00:43:51: Jetzt erstmal so viel zu dem Zu der Unglücksursache, zu dem Möglichen.

00:43:56: Was sagst du?

00:44:01: Ich mein Schiffe werden ja sehr gerne von Schmugglern hergenommen.

00:44:05: Sei es für Drogen oder Waffen.

00:44:08: Wie viele Kilo Drogen ... Vielleicht sogar Tonnendrohgen werden jedes Jahr in Hamburg sichergestellt.

00:44:19: Also ich meine das ist schon im Bereich des Möglichens und wenn es tatsächlich Nee, das Drogen da waren ist ja gar nicht bestätigt worden.

00:44:27: Sondern dass da militärische Geräte auch transportiert wurden sind.

00:44:34: Und das sind jetzt tatsächlich einfach nur Theorien?

00:44:36: Das haben keine Experten gesagt, sondern es so ...

00:44:41: Ja, es wurde halt mal ins Spiel gebracht.

00:44:43: Es waren mögliche Erklärungen für eine Bomptentheorie.

00:44:49: Also weil's macht niemand einfach aus Spaß, dann irgendwie ne Bombe da reinzupacken.

00:44:54: Wenn dann irgend einen Grund gehabt hat wie gesagt Die offiziellen Behörden haben diese Bomptheorie zurückgewiesen und es gibt Gutachten dafür, es gibt gutachtender Gegen.

00:45:04: Aber das sind jetzt wie gesagt die Verschwörungstheorien wenn man der offiziell nicht glaubt.

00:45:13: Und das sind eben möglicher Erklärungen dafür warum es denn Bomben gegeben haben könnte.

00:45:20: Ich meine vielleicht bin ich da auch bisschen naiv aber ich kann mir auch nicht vorstellen dass Gut, wir reden von der Mafia.

00:45:28: Aber ich kann mir trotzdem nicht vorstellen ... dass die einen Schiff mit ein tausend Zivilisten so attackieren aber...

00:45:38: Ja gut wenn es heißt das die Schutzgeld erpresst haben und dann zahlste nicht Und dann kann ja die Mafia auch nicht einfach sagen okay Blöff ging nicht auf blöd

00:45:51: Aber da gibt es doch andere Wege und Mittel oder?

00:45:54: Also Vor allem um wie viel Schutzgeld soll das da gegangen sein?

00:46:00: Kann ich mir nicht vorstellen, dass ne ...

00:46:03: Wenn es in die Millionen geht.

00:46:05: Das ist ja auch die Rederei, das ist jetzt nicht das einzelne Schiff.

00:46:09: Ja, aber wie viel Geld hat eine Rederei?

00:46:12: Also wenn's um Schutzgeld geht, wird dann regelmäßig überwiesen, bin ich eher raus!

00:46:20: Auch bei der Bombentheorie irgendwie an sich Weil ich fand jetzt auch das Gutachten recht schlüssig, dass da keine Rückstände gefunden worden sind.

00:46:30: Ich meine, wäre dieses riesige Loch während die Schiffswände nach außen gebogen?

00:46:39: Dann hätte ich vielleicht gesagt ja okay Da gibt's irgendwie Indizien doch vielleicht ganz leichte dafür.

00:46:50: Aber deshalb möchte ich jetzt auch überleiten zur U-Bootheorie Weil als du die grad ins Spiel gebracht hast, hab ich mir zuerst gedacht.

00:46:58: Er gibt Sinn!

00:46:59: Das wäre ja groß und schwer genug ... um eine Schiffswand zu durchbrechen, nehm' mich jetzt mal an.

00:47:05: Dann habe ich mich aber gefragt, wo ist dann das U-Boot hin?

00:47:11: Ja, das könnte auch ein wann geheimes U-Boot gewesen sein von irgendwie Spierrunden oder ähnliches.

00:47:15: Und

00:47:15: deshalb will die Regierung das vertuschen?

00:47:18: Es kann auch sein, dass es U-boot gar nicht so beschädigt wurde, weil das ist ja dann relativ... von der Statik her, wenn es so schwer ist könnte sie das Loch verursacht haben und dann davon geschwommen sein.

00:47:31: Kein, dass sind jetzt alles persönliche Theorien.

00:47:34: Das ist ja ohne Faktenbasis.

00:47:38: Ich mein U-Boote sind auch sehr stabil gebaut allein deshalb weil die einen großen Wasserdruck aushalten müssen.

00:47:46: Gut man hat nicht aktiv danach geschaut ... wurden in irgendwelchen Werkstätten U-Broote aufwendig repariert?

00:47:56: Ich weiß nicht, ob man die jetzt in Werkstädten gebracht hätte, weil das irgendwelche militärischen U-Broote sind.

00:48:02: Glaubt ihr ... Das wäre

00:48:03: dann genauso gar nicht so

00:48:05: repariert.

00:48:06: Okay!

00:48:07: Aber es würde immerhin mal erklären warum irgendjemand irgendwas vertuschen sollte.

00:48:13: Weil mir schließt sich immer noch nicht was des Motiv der Regierung gewesen sein sollte, das zu vertruschen.

00:48:21: Weil entweder war es ja die Schuld der Rederei oder es war die Schuld des Kapitäns und von einem möglichen Bombenleger.

00:48:33: Deshalb warte ich jetzt mal ab, was du erzählst?

00:48:36: Es gibt tatsächlich auch eine Verschwörungstheorie in Anführungszeichen rund um das FRAG.

00:48:43: Der WDR, NDR und die Süddeutsche Zeitung wollen herausgefunden haben.

00:48:48: Dass Russland das Frag der Estonia als Übungsgelände für Unterwasser-Operationen Und auch als Versteck für Spionagetechnik nutzt.

00:48:56: Darüber soll es zumindest Erkenntnisse in der NATO geben.

00:49:00: Außerdem soll im Frag Technologie versteckt sein mit der NATO Kriegsschiffe und U-Bote aufgezeichnet werden.

00:49:06: Die Position sei nämlich ideal also direkt vor Finnland um Informationen zu sammeln.

00:49:13: Tauchverbot rund um das Frag spielt Russland dabei natürlich auch in die Karten.

00:49:18: Ich wollte grad sagen, dass er praktisch ...

00:49:22: Wollt ihr ja nur einwerfen?

00:49:23: Hab ich noch dazu gefunden, dachte ich mir.

00:49:25: Hat jetzt aber mit dem Fall an sich relativ wenig zu tun.

00:49:30: So oder so wie das alles abgelaufen ist da gibt es natürlich großen Raum für Spekulationen.

00:49:36: Theorien haben wir gerade schon gehört.

00:49:38: allein schon wegen des Plans das Fragt zuzuschütten oder den Betonsack drum herumzubauen, das finde ich alles relativ suspekt.

00:49:49: Das wurde auch mit der Totenruhe begründet, obwohl die Angehörigen und die meisten davon das gar nicht wollten.

00:49:54: Also meine Theorie ist nachdem es ja dann doch irgendwie bisschen klingt als ob da was faul ist... Ich glaube dies ein bisschen unspannter als ein Drogenkrieg oder Schutzgeld- und geheime Militäroperationen.

00:50:08: Ich glaube, die Raderei wollte vertuschen dass das Schiff nicht oder nur mangelhaft gewartet wurde.

00:50:15: Wir erinnern uns an diese Scharniere die mit dem Vorschlaghammer geöffnet wurden und deswegen war die Estonia eh schon nicht mehr sehtauglich.

00:50:25: gleichzeitig stand der Kapitän unter Druck weil wir erinneren uns erst ein bisschen später losgefahren hatte.

00:50:30: also Pünktlichkeit Stress ist deswegen ein bisschen schneller unterwegs gewesen.

00:50:36: Dann kommt noch das Wetter dazu und eins kommt zum anderen.

00:50:39: Und die große Masse der Gegebenheiten macht es dann einfach raus, Das wäre jetzt meine Vermutung!

00:50:49: Also man wollte quasi einfach die Schuld abschieben.

00:50:53: Ich finde's halt so schwierig weil es kaum handfeste Beweise gibt.

00:51:00: Gut diese Wartungsfehler sind ja schon bestätigt worden.

00:51:05: also auch dass ist einfach massive Mängel bei der Wartung ab.

00:51:09: Ich find das so schwierig in diesem Fall.

00:51:13: Weil es gibt eine offizielle Theorie, aber ... Ja,

00:51:18: das ist ja quasi außer dieses.

00:51:20: Es kam halt verschiedene Sachen zusammen.

00:51:23: Weißt du?

00:51:23: Ich frag mich halt der Justizkanzler von Schweden.

00:51:27: Der muss sich auch irgendwie noch gedacht haben da ist noch einiges ungeklärt.

00:51:31: deshalb stoße ich nochmal so große und umfassende Ermittlungen Ja, auch an.

00:51:37: Ich meine es kostet

00:51:37: ja auch Steuergeld.

00:51:38: also da wird sich das schon erhofft haben dass dabei noch was rauskommt.

00:51:42: und wenn er schon diesen Verdacht hat das noch etwas ungeklärt frag ich mich halt auch.

00:51:48: ja und es hat sich ja auch in deiner Erzählung vieles nach Vertuschung irgendwie angehört.

00:51:54: aber das erschließt sich mir auch mit deine Erklärung nicht.

00:51:59: warum sollten irgendwelche Regierungen das vertuschen wollen?

00:52:04: Nja weil Sie ja selber auch an dieser Rederei dann mit beteiligt sind, also sie selber hätten ja dann auch was.

00:52:13: Die sind an der Rederei beteilig?

00:52:15: Also jetzt ergibt das alles mehr Sinn.

00:52:20: Ich möchte da jetzt gar nicht so rum spekulieren.

00:52:25: ich glaube auch dass halt einige Sachen wahrscheinlich einfach zusammengekommen sind.

00:52:30: Ja.

00:52:31: Wahrscheinlich.

00:52:32: Und

00:52:32: letztendlich so oder so in einem schweren Schiff und Glück will glaube ich niemand Beteiligt sein oder Schuld haben.

00:52:38: Nein, ich glaub deshalb hat sich es ja wahrscheinlich auch so ... lang gezogen.

00:52:44: Die Aufklärung?

00:52:47: Ja.

00:52:47: Gut aber da wird's jetzt keine weiteren Ermittlungen irgendwie geben.

00:52:50: also das ist der abgeschlossene Stand.

00:52:53: Außer ein Politiker nimmt sich das noch mal an.

00:52:55: Aber davon gehen wir nicht aus.

00:52:57: Irgendeine private Organisationen... Aber aktuell stand jetzt, ist es das gewesen.

00:53:05: Fakt ist Bei der Konstruktion gab's anscheinend keine Fehler, also die Konstrukation an sich war nicht für das Unglück verantwortlich.

00:53:16: Das wurde gerichtlich festgestellt.

00:53:19: und was denn jetzt genau zu dem Ungluck dann sonst geführt hat?

00:53:22: Ob das jetzt ein Zusammenspiel aus Wetter... ...dem Schiff dass grundsätzlich nicht für diese Wetterverhältnisse und diese Strecke eigentlich geeignet war plus Wartungsmängel, es wird dann schätze ich mal so ein Mix aus einem sein.

00:53:40: Ja man kann nur hoffen dass die Angehörigen halt irgendwie Frieden mit dieser Erklärung mit diesen Ermittlungen finden können.

00:53:49: Richtig!

00:53:52: Das war's.

00:53:54: Zwar wieder sehr spannend.

00:53:55: Ich fand auch das Thema Schifffahrt sehr spannend tatsächlich.

00:53:59: Fand

00:53:59: mich auch.

00:54:00: Ich weiß nicht, ich hätte auch tausende Fälle zum Thema Kreuzfahrt noch zusätzlich machen können.

00:54:06: Da gibt's ... Wir können ja Kreuz-Fahrt grundsätzlich noch mal jetzt nicht für nächstes Mal aber im Hintergrund ... Vielleicht

00:54:14: nächstes Jahr?

00:54:15: Ja, im Hinterkopf behalten weil... Auf

00:54:17: jeden Fall.

00:54:18: Ich bin

00:54:18: super spannend!

00:54:20: Es

00:54:20: gibt heim so viel, hatte ich gar nicht gedacht.

00:54:23: Ändert aber nix dran?

00:54:25: Ja.

00:54:26: Da haben wir dann auf Insta die Nachricht bekommen mit dem Thema Experimente vom Janni.

00:54:34: Und das Thema Experimnte hat für mich mindestens genauso viel Potenzial, weil das könnten auch ein paar ganz abgefahrene Sachen sein.

00:54:44: Mir ist sehr gespannt!

00:54:46: Auf jeden Fall.

00:54:47: und ich habe auch eine kleine Überraschung für die nächste Folge.

00:54:53: Ich bin ja schon in der Recherche drin aber darüber sprechen wir dann in zwei Wochen.

00:54:59: Okay, bin gespannt.

00:55:01: Bis dahin habt ihr auch, finde ich genügend Zeit uns weitere Themenvorschläge zu schicken.

00:55:05: Wir würden uns sehr, sehr

00:55:35: erfreuen!

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